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Integrierte Psychosoziale Gesundheitsversorgung

für Kinder und Jugendliche im Oberen Emmental

Angebote

Die IPG Emmental unterstützt Kinder, Jugendliche, Familien, Schulen, Gemeinden und Fachpersonen, wenn psychosoziale Belastungen unübersichtlich werden.

Wir helfen, die Situation zu klären, Beteiligte zu verbinden und passende nächste Schritte zu planen. Dabei arbeiten wir niederschwellig, systemisch, gemeindenah und in enger Abstimmung mit bestehenden Angeboten.

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Nicht immer ist sofort klar, was ein Kind, eine Jugendliche, eine Familie oder eine Schule braucht. Die IPG Emmental schafft Orientierung, klärt Zuständigkeiten und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Familie, Schule, Gemeinde, medizinischer Grundversorgung und Fachstellen. 

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Ziel ist nicht eine perfekte Lösung auf dem Papier, sondern ein nächster Schritt, der für die Beteiligten nachvollziehbar und machbar ist.

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Unsere Leistungen

Niederschwellige Anlaufstelle

Erstklärung

Die IPG ist eine erste Anlaufstelle für Familien, Jugendliche, Schulen, Gemeinden und Fachpersonen. Wir nehmen Anfragen entgegen, hören zu und klären, worum es geht.

Nach Eingang einer Anfrage erfolgt an Arbeitstagen in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Kontaktaufnahme.

In einer ersten Klärung ordnen wir die Situation fachlich ein. Gemeinsam prüfen wir, was bereits versucht wurde, welche Stellen beteiligt sind, wo der aktuelle Druck liegt und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

Die Erstklärung ersetzt keine Diagnostik. Sie dient der Orientierung und der Planung des weiteren Vorgehens.

Systemische Navigation

Beratung und Kurzintervention

Wenn mehrere Personen oder Stellen beteiligt sind, hilft die IPG, den Überblick zu behalten. Wir klären Rollen, Zuständigkeiten und Informationswege und unterstützen ein abgestimmtes Vorgehen.

Ziel ist, Doppelspurigkeiten zu vermeiden, Übergänge zu erleichtern und Familien, Schulen und Fachpersonen wieder handlungsfähiger zu machen.

Die IPG bietet fachliche Beratung für Kinder, Jugendliche, Eltern, Bezugspersonen, Schulen und Fachpersonen.

Im Zentrum stehen Stabilisierung, Orientierung, Ressourcen, realistische nächste Schritte und die Weitervermittlung an passende Angebote, wenn dies nötig ist oder gewünscht wird.

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Die IPG bietet bei Bedarf Fachinputs, Fallbesprechungen, Supervisionen, Elternabende und Weiterbildungen für Schule, Gemeinde und Fachpersonen an.

Ziel ist, Wissen zu teilen, Handlungssicherheit zu stärken und Belastungen früh zu erkennen.

Prävention, Weiterbildung, fachliche Entlastung

Bei Bedarf kann kinder- und jugendpsychiatrische Expertise einbezogen werden.

Dies ist insbesondere sinnvoll bei fachärztlichen Einschätzungen, Indikationsfragen, Medikation, komplexerer Diagnostik, erhöhten Risiken oder schwereren psychischen Belastungen.

Die IPG sorgt dafür, dass fachärztliche Einschätzungen nicht isoliert bleiben, sondern in die Zusammenarbeit mit Familie, Schule, medizinischer Grundversorgung und Fachstellen eingebettet werden.

Psychiatrische Ergänzung

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Wie wir arbeiten

Beziehung vor Bürokratie

Der Zugang soll einfach und verständlich sein. Im Erstkontakt geht es zuerst darum, zuzuhören, Vertrauen aufzubauen und Orientierung zu schaffen.

Stärken statt Defizite

Wir achten nicht nur auf Probleme und Risiken, sondern auch auf Ressourcen, Schutzfaktoren und gelingende Alltagserfahrungen.

Druck reduzieren

Belastete Situationen erzeugen oft Druck. Die IPG hilft, Tempo herauszunehmen, Sichtweisen zu ordnen und wieder gemeinsame Handlungsschritte zu ermöglichen.

Was ist enthalten

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Grundstruktur

In der Pilotphase in Eggiwil sind Erstkontakt, erste Orientierung, fachliche Einordnung, systemische Navigation als koordinierende Grundfunktion, fallübergreifende Vernetzung, Qualitätssicherung, Evaluation und Berichterstattung Teil der gemeindenahen Grundstruktur.

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Zusatzleistungen

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Weitergehende Beratungen, Kurzinterventionen, Supervisionen, Fachinputs, Weiterbildungen, Elternabende und besondere Projektleistungen können separat vereinbart und verrechnet werden. So bleibt die Grundstruktur schlank und verlässlich, während zusätzliche Unterstützung dort eingesetzt wird, wo sie konkret gebraucht wird

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Was die IPG nicht ist

Die IPG Emmental ist keine Klinik, keine Behörde und keine Notfallstelle. Sie übernimmt keine hoheitlichen Aufgaben und keine unbegrenzte Fallverantwortung.

 

Diese Klarheit ist wichtig: Die IPG soll entlasten, verbinden und Orientierung schaffen – nicht Zuständigkeiten verwischen.

 

In akuten Gefährdungen bleiben die zuständigen Notfall-, Schutz- und Krisenstellen verantwortlich.

Sie sind unsicher, ob die IPG die richtige Anlaufstelle ist?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir klären gemeinsam, ob und wie die IPG unterstützen kann oder welche Stelle geeigneter ist.

Bitte senden Sie über das Kontaktformular keine vertraulichen medizinischen, psychologischen oder familiären Detailinformationen.

Wie Sie uns kontaktieren

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